Engagement

Kurze Übersicht über 25 Jahre Engagement

Klaudius Gansczyk

16.07.1991 las ich fasziniert „Projekt Weltethos“ und thematisierte Auszüge im Philosophieunterricht der Jahrgangsstufe 12 zum Thema Ethik am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) Hagen.

 

   Okt. 1994 Philosophisches Gastmahl im Hause von Saraswati Albano-Müller, die Mahatma Gandhi als Kind noch persönlich erlebt hat, zur „gelebten Weltethosidee“

 

   Jan. 1995 Bei einer Veranstaltung in Witten zeigte sich Professor Lähnemann an meinen 3-jährigen Unterrichtserfahrungen zur Weltethosidee interessiert. Ich sandte ihm einige SchülerInnendokumente zu (u.a. eines Schülers afghanischer Herkunft und eines „Death-Metal-Musikers), die er an Professor Küng weiterleitete.

 

10.04.1995 Prof. Küng dankte in einem Brief für die Stellungnahmen der SchülerInnen zur Weltethosidee:

„Diese Stellungnahmen sind auch für mich selber ermutigend auf dem Weg, der nicht immer einfach ist.“ Prof. Küng stellte in Aussicht, die „lobenswerte Initiative im Kongreßband zu erwähnen und womöglich die eine oder andere Stellungnahme abzudrucken.“

 

24.10.1995 Von Prof. Küngs Brief, weiteren Philosophischen Gastmahlen im Hause von Saraswati Albano-Müller und von weiteren SchülerInnenarbeiten ermutigt, sandte ich in Verbindung mit Helmut Schmidts Beitrag „Kernsätze für ein menschliches Zusammenleben“ in „Ja zum Weltethos“ einige Schülerarbeiten an den Alt-Bundeskanzler.

 

03.11.-

05.11.

1995

Bei der Tutzinger Tagung „Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft“ lernte ich Prof. Küng, Prof. Carl Friedrich von Weizsäcker und Prof. Ram Adhar Mall, den Gründungspräsidenten der Gesellschaft für interkulturelle Philosophie http://www.int-gip.de/ , persönlich kennen.

Prof. Küng schrieb in mein Exemplar „Ja zum Weltethos“ mit Datum vom 4.11.95 die Widmung: „Für die Schüler/innen von Klaudius Gansczyk, deren Echo auf die Weltethos-Erklärung mir viel bedeutet.“

Mit Prof. Carl Friedrich von Weizsäcker, der Küngs Weltethosidee von Anfang an – z.B. in „Zeit und Wissen“ (1992) und in „Ja zum Weltethos“ (1995) – unterstützte, führte ich ein ausführliches, sehr ermutigendes Gespräch im interkulturellen Geiste.

 

10.11.1995 Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt schrieb in seinem Brief als Antwort auf die eingereichten Schülerarbeiten: „Ihre Darlegungen bestätigen mich in meinem Bemühen, einen Dialog darüber in Gang zu halten. Es mag Sie freuen, daß ich mit Professor Küng im Frühjahr 1996 eine Diskussion mit Repräsentanten anderer Religionen plane, die den gemeinsamen geistigen Wurzeln aller Religionen nachspürt und die Erkenntnis daraus für unser heutiges Handeln zum Ziel hat.“

 

Nov. 1995 Prof. Lähnemanns (Hg.) Kongressband: Ergebnisse des „Nürnberger Forums 1994“ zu „„Das Projekt“ Weltethos in der Erziehung“ mit Stellungnahmen von 3 THG-SchülerInnen im Anhang, S.392 f, wie von Prof. Küng im Brief vom 10.04.1995 in Aussicht gestellt.

 

20.12.1995 In Verbindung mit Helmut Schmidts Brief schrieb Prof. Küng: „ … ich freue mich außerordentlich, daß Sie sich in unserer gemeinsamen Sache so sehr einsetzen. Wie Sie vom Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt hörten, stehe auch ich mit ihm in Verbindung bezüglich eines Kolloquiums über diese Fragen auf hoher Ebene.“ , gratulierte den 3 THG-SchülerInnen und dankte dem THG-Schulleiter für die Auszeichnung dieser SchülerInnen mit dem Buch „Ja zum Weltethos“ sehr herzlich.

Pressereaktion: http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/WRundschau%2015.11.1995.htm

 

05.09.1996

12.10.1996

03.11.1996

15.12.1996

Der Stifter Graf von der Groeben bringt in seinem Brief seine große Freude über die eingereichten Schülerdokumente zum Ausdruck : „Es ist schon sehr beachtlich, was da geschrieben ist und wie reif und klar diese Aussagen sind!“ und lädt meine Familie nach Baden Baden ein, schenkte mir auf einem Zettel „Mahatma Gandhis 7 soziale Sünden“ , die Ermutigung „Ich glaube ganz sicher, dass die Arbeit unserer Stiftung sehr gerne Sie mit Ihrer Erfahrung einbeziehen wird.“ und seine Freundschaft, die sich in unserem Briefwechsel zu meinen Erfahrungen mit der Weltethosidee und mehreren Besuchen und Begegnungen bis zu seinem Tode in 2005 widerspiegelte.

 

17.01.1997 Zwei THG-Schülerinnen bekamen für ihre Schülerarbeiten zur Weltethosidee die Anerkennung vom Büro des Bundespräsidenten Roman Herzog und von „DIE ZEIT“ und wurden am THG in Gegenwart der Lokalpresse mit einem Buch „Ja zum Weltethos“ ausgezeichnet“:

http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/WP%2017.1.1997.htm

 

30.01.1997 Graf und Gräfin von der Groeben nahmen als Ehrengäste „mit großer Begeisterung!“ zusammen mit dem „Öko-Philosophen“ Prof. Vittorio Hösle und 50 Schülerinnen vom THG und anderen Schulen an einem Philosophischen Gastmahl im Hause von Saraswati Albano Müller zum Vortrag von Prof. Ram Adhar Mall „Philosophie als Denk- und Lebensweg“ teil. Auf die Frage der Hausherrin, warum die Ehrengäste 5 Millionen DM für die Weltethos-Stiftung gegeben hätten, antwortete Graf von der Groeben sinngemäß: Wir sind dankbar für unser Leben und wollten etwas Gutes tun und sind sehr froh darüber, weil wir sonst diese schöne Veranstaltung mit so vielen jungen Leuten nicht erlebt hätten. Dieses Philosophische Gastmahl bildete den Startschuss für vierteljährig institutionalisierte Philosophische Gastmahle bis zum Jahre 2003.

 

Reaktion der Lokalpresse: http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/Schwelm%2003.02.1997.htm

 

31.01.1997 Graf und Gräfin von der Groeben nahmen, zusammen mit Saraswati Albano-Müller und Prof. Mall, als Ehrengäste an der Einweihung des THG-Neubaus teil, dessen Foyer ganz im weltethischen Geiste eines interkulturellen Humanismus´ gestaltet wurde und dies bis heute (2016) noch ist.

Am Nachmittag konnten wir ihre Gastfreundschaft in Baden Baden in unserem Hause erwidern.

 

06.02.1997 Prof. Küng gratuliert in einem Brief den beiden THG-Schülerinnen:

„es hat mich außerordentlich gefreut, den hübschen Artikel in der >>Westfalenpost<< zu sehen, herausgehoben durch ein in jeder Hinsicht ansprechendes Bild. Daß auf diese Weise das Weltethos durch Sie beide der breiten Öffentlichkeit nahegebracht wird, bedeutet für unser Team eine Ermutigung.“

http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/WP%2017.1.1997.htm

 

20.06.-

22.06.

1997

nahm ich an der Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing „Weltinnenpolitik – Handeln auf Wegen in der Gefahr“ anlässlich des   85.Geburtstages von Carl Friedrich von Weizsäcker teil, bei der Prof. Küng im Eröffnungsvortrag die enge Verbindung zwischen Weltethos und Weltinnenpolitik hervorhob. Dankbar wandte er sich an den Jubilar Carl Friedrich von Weizsäcker: „Sie waren eine der ersten öffentlichen Gestalten der Bundesrepublik, die sich ganz entschieden hinter die Idee eines der ganzen Menschheit gemeinsamen Grundethos gestellt und sie nach Kräften unterstützt haben. Im Nachhinein wird man wohl sagen dürfen, dass die Idee einer Weltinnenpolitik, die Sie 1963 zum ersten Mal vorgetragen hatten, eigentlich ganz selbstverständlich in der Idee eines Weltethos kulminieren muss, oder vielleicht besser, fundiert werden muss.“

 

Zum Schluss kündigte Prof. Küng die Veröffentlichung des Entwurfs zu einer „Universal Declaration of Global Responsibilities“ des InterAction Councils ehemaliger Staats und Regierungschefs für den Herbst 1997 an.

 

Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker, der sich zufällig neben mich setzte, überreichte ich eine Dokumentenmappe mit Fotos über die weltethische Gestaltung des THG-Neubaus im Geiste eines interkulturellen Humanismus´. Ich fragte ihn nach den Ergebnissen der hochrangigen Kommission, die Vorschläge zur Umgestaltung der UNO unterbreiten sollte und die er geleitet hat. Er sagte zu, dass er mir das Dokument „Report of the Independent Group on the Future of the United Nations“ zusenden werde, was er später auch tat. Neben vielen anderen lernte ich auch Prof. Franz Josef Radermacher kennen, mit dem ich bis heute (2016) zum Themengeflecht Weltethos-Weltinnenpolitik-Weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft in guter Verbindung stehe.

 

26.08.1997 Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker würdigte in einem Brief die ihm von mir zugesandten THG-Schülerarbeiten u.a. mit den Worten: „… Zugleich empfinde ich es ermutigend, daß sich junge Menschen dieses Alters so engagiert mit der Weltethos-Idee auseinandersetzen. Für diesen Einblick bin ich Ihnen herzlich dankbar …“

 

Okt. 1997 „Die ZEIT“-Ausgabe, in der Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt den Entwurf zu einer Menschenpflichtenerklärung des InterAction Councils IAC) vorstellte, in der Hand, nahm ich an einem Vortrag von Prof. Hassan Hanafi (Kairo) in Bremen teil, weil er in „Ja zum Weltethos“ aus islamischer Sicht zur Weltethoserklärung Stellung genommen hatte. Nach dem Vortrag zeigte ich ihm den ZEIT-Artikel. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er an dem IAC-Entwurf aus islamischer Sicht mitgearbeitet hatte. Er lud mich zum Essen in sein Appartment ein und erklärte sich bereit, auch bei einem Philosophischen Gastmahl einen Vortrag zu halten.

 

26.04.1998 Philosophisches Gastmahl im Hause von Saraswati Albano Müller unter Teilnahme von Graf und Gräfin von der Groeben mit Prof. Hassan Hanafi (Kairo) und Prof. Ram Adhar Mall zum Thema

„Theorie und Praxis eines interkulturellen Humanismus´“

 

Pressereaktion: http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/WP%2030.04.1998.htm

 

14.05.1998 Start der Zukunftsveranstaltungsreihe zum Globalen Lernen in Zusammenarbeit des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) Hagen mit dem Studienseminar Hagen, in dem ich seit 1997 ReferendarInnen ausbilde mit einem Vortrag von Prof. Franz Josef Radermacher zum lebenslangen Lernen.

 

25.05.1998 Prof. Küng gratuliert in einem Brief zum Preis beim „Wettbewerb für Unterrichtsversuche und Projekte der Stiftung Weltethos“ und kündigt für den 11.07.1998 die Preisverleihung in Tübingen an.

 

22.06.1998 2. Zukunftsveranstaltung am THG mit Prof. Hassan Hanafi zur „Menschenpflichtenerklärung des InterAction Councils aus islamischer Sicht“ im Rahmen einer internationalen Sommerakademie.

 

Der Generalsekretär des InterAction Councils, Isamu Miyasaki, dankt in einem Brief für den Bericht über die Veranstaltung mit Prof. Hanafi. Ab diesem Zeitpunkt war ich in Kontakt mit dem Sekretariat des IAC in Tokio, das mir Dokumente der IAC-Meetings zusandte.

 

11.07.1998 Teilnahme an der Preisverleihung beim „Wettbewerb für Unterrichtsversuche und Projekte der Stiftung Weltethos“

Pressereaktion:   http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/WP%2011.07.1998.htm

 

 

16.07.1998 Prof. Küng in einem Brief zur Entscheidung, dass nur Preisträger mit dem Fach Religion auf dem Podium vertreten waren: „Es wäre gut gewesen, Sie wären als Vertreter der Philosophie mit auf dem Podium gewesen.“

 

08.09.1998 Dankesbrief von Prof. Küng zu meinem Engagement zur Weltethosidee bei einer Fortbildungsveranstaltung in der Deutschen Schule in Barcelona:

„In Anerkennung Ihrer Tätigkeit lasse ich Ihnen unser neues Buch „Wissenschaft und Weltethos“ zukommen.“

 

Seit 1999 Einbeziehung der Weltethosidee nicht nur in den Philosophieunterricht am THG, sondern auch in die Ausbildung von PhilosophiereferendarInnen am Studienseminar/ZfsL Hagen

 

12.10.1999 Dankesbrief von Prof. Küng zum publizistischen Engagement meiner Ex-Schülerin für die Weltethosidee:

„Daß sich Ihre Arbeit auch in der Öffentlichkeit auswirkt, sieht man aus dem Bericht Ihrer Schülerin Simone Sternberg, die im Südkurier einen fabelhaften Artikel über meinen Vortrag in Radolfzell geschrieben hat.“

 

17.11.1999 3. Zukunftsveranstaltung am THG mit Prof. Ram Adhar Mall, der die Weltethosidee von Anfang an philosophisch begleitet hat ( z.B. auch bei der Tutzinger Tagung „Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft“ (1995), zum interkulturellen Lernen

 

2000 Veröffentlichung der Wettbewerbsdokumentation zu „Weltethos im Philosophieunterricht“ einschließlich eines Fotos zur weltethischen Atmosphäre des Foyers des THG-Neubaus in: J.Lähnemann/W.Haußmann (Hrsg.):   Unterrichtsprojekte Weltethos II (Hamburg (ebv) 2000)

 

08.12.2001 Zu den vierteljährig stattfinden Philosophischen Gastmahlen gehörte auch das zum Thema Weltethos – 2 Tage vor dem Tag der Menschenrechte und der Verleihung des Friedensnobelpreises an Kofi Annan und die UNO, an dem das von Kofi Annan initiierte Manifest für den Dialog der Kulturen: „Brücken in die Zukunft“ erschien. Prof. Küng sandte uns für dieses Gastmahl vor Erscheinen des Buches die Dateien und einen Gruß.

 

Pressereaktion: http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/Schwelm%2010.12.2001.htm

 

02.02.02 5-Jahres-Jubiläumsgastmahl mit Prof. Ram Adhar Mall und Prof. Ulrich Bartosch zum Thema Weltinnenpolitik und „Brücken in die Zukunft- Manifest für den Dialog der Kulturen – Eine Initiative von Kofi Annan“

Pressereaktion: http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/Schwelm%2005.02.2002.htm

 

Mai 2002

 

16.05.2002

Philosophisches Gastmahl mit Prof. Küng zu „Weltethos und Brücken in die Zukunft“

Prof. Küng im Brief zum Philosophischen Gastmahl: „der Tag mit Ihnen hat mir viel Freude bereitet. Mit großer Befriedigung habe ich festgestellt, wie gut Sie sich in den vergangenen Jahren in die Problematik des Weltethos eingearbeitet haben und auch was für erstaunliche Erfolge in der Praxis Sie erwirken konnten.“

Pressereaktion: http://www.gmpanschulen.de/Pressespiegel/Schwelm%2015.06.2002.htm

 

10.09.2002 Philosophisches Gastmahl für Lehrer zu „Brücken in die Zukunft“ -Manifest für den Dialog der Kulturen auf Initiative von Kofi Annan
26.02.2003 4.Zukunftsveranstaltung mit Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der in „Wissenschaft und Weltethos“ (1998) einen Beitrag zum „Ökologischen Weltethos“ schrieb, zu Globalisierung und Bildung
05.04.2003 Prof. Küngs Einladung zu Kofi Annans Weltethosrede: „Sie haben so viel für das Projekt Weltethos getan und werden es auch weiterhin tun, so daß mir sehr daran gelegen ist, daß Sie diesen historischen Tag an der Universität Tübingen miterleben: Ich möchte Sie herzlich einladen, an der Dritten Weltethos-Rede, gehalten von UN-Generalsekretär Kofi Annan, teilzunehmen: Mittwoch 30.April 2003 um 11 Uhr im Festsaal der Universität Tübingen.“
22.11.2003 Bundeskanzler Gerhard Schröder signiert im Zug von Berlin nach Hannover das Buch Hans Küng/Dieter Senghaas (Hg) Friedenspolitik mit den Worten: „Das kenne ich, das hat mir Küng zugesandt.“ Ich überreichte ihm den Flyer der Global Marshall Plan Initiative, er antwortete, dass er soeben aus den USA käme und dort mit Al Gore gesprochen habe.
26.11.2003 Prof. Küng auf meine Begegnung mit Kanzler Schröder in einer Mail: „da haben Sie uns tatsächlich eine interessante Notiz geschickt, die ich gerne im Team kreisen lasse. Mich freut es, daß Sie sich auch mutig bei den entsprechenden Veranstaltungen zu Wort melden und, wie in diesem Fall, sich für die >>Friedenspolitik<< einsetzen.
12.12.2003 Teilnahme an der Weltethosrede „Gibt es noch universelle Werte“ von UN-Generalsekretär Kofi Annan in Tübingen und Einbeziehung in den Philosophieunterricht.
1.12.2004 Teilnahme an der Weltethosrede „Was gehen uns andere an ?“ von Bundespräsident a.D. Horst Köhler und Einbeziehung in den Philosophieunterricht
20.10.2005 Teilnahme an der Weltethosrede „Der Beitrag des Islam zu einem Weltethos“ von Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi und Einbeziehung in den Philosophieunterricht.
2005 Weltethosbasierten Beitrag „Interkultureller Humanismus als Hoffnung für das 21. Jahrhundert“ zum Sammelband „Hoffnung Europa- Strategie des Miteinander (Hamburg, Januar 2006) der Global Marshall Plan Initiative verfasst und mit Prof. Mall abgestimmt.
2006 Unter anderen folgende weltethosbasierten Beiträge in den englischsprachigen Sammelband „Towards a World in Balance – A Virtual Congress for a Better Balanced World“ “ der Global Marshall Plan Initiative eingebracht:

Kofi Annan (Weltethosrede: “Do We Still have Universal Values?” und „In larger Freedom”), Hassan Hanafi („The Meaning of Cultural Conflict), Horst Köhler (Weltethosrede: „Why Should Others Concern Us ?), Hans Küng (Europe and Challenge of Islam), Ram Adhar Mall/Klaudius Gansczyk (Prospects of Intercultural Humanism in the 21st Century), ….

29.12.2006 Nach Rücksprache mit dem InterActionCouncil (IAC) sandten wir die erwünschten Bände „Towards a World In Balance/European Hope“ = TWINs für die IAC-Mitglieder in das IAC-Büro nach Tokio.
26.02.2007 Zukunftsveranstaltung am THG mit Prof. Franz Josef Radermacher zum Themengeflecht „Weltethos-Weltinnenpolitik-Weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft“
27.03.2007 Mit dem Politischen Club der Evangelischen Akademie Tutzing im Bundeskanzleramt habe ich Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bände „Towards a World in Balance/European Hope“, zu denen auch sie beigetragen hat, und den Flyer zur Weltinnenpolitik Tagung 2007 der Evangelischen Akademie Tutzing in ihrem Arbeitszimmer überreicht.
08.05.2007 nahm ich an der Weltethosrede „Zum Ethos des Politikers“ vom Alt-Bundeskanzler und Ehrenpräsidenten des InterAction Councils (IAC) Helmut Schmidt teil. Beim Empfang erhielt ich in Verbindung mit den an den IAC zugesandten Bänden „Towards a World In Balance/European Hope“ eine Einladung zum Wiener IAC-Meeting für den 22.5.2007 .
18.5.-20.5. 2007 Tutzinger Weltinnenpolitik-Tagung” zu Ehren des am 28.4.2007 verstorbenen Carl Friedrich von Weizsäcker, die als reale Umsetzung des „Virtual Congress“ des „Towards a World in Balance“-Bandes konzipiert war. Für diese Tagung konnte ich als Referenten die Professoren Johan Galtung, Hartmut Graßl, Hassan Hanafi, Vittorio Hösle, Ram Adhar Mall, Franz Josef Radermacher und Ernst Ulrich von Weizsäcker gewinnen.
22.5.2007 Auf Einladung des InterAction Councils (IAC) nahm ich als Beobachter an dem Wiener IAC-Meeting zwischen ehemaligen Staats- und Regierungschefs und Vertretern der Weltreligionen teil.
September 2007 In Gedenkband „Weltinnenpolitik für das 21. Jahrhundert“ zur Tutzinger Weltinnenpolitik Tagung durfte ich auch die Weltethos-Rede vom Bundeskanzler a.D. und Ehrenpräsidenten des InterAction Councils (IAC) Helmut Schmidt, die Dokumente vom Wiener IAC-Meeting   integrieren. Prof. Küng genehmigte die Mitveröffentlichung seiner Laudatio anlässlich des 90.Geburtstages von Carl Friedrich von Weizsäcker aus dem Jahre 2002.
28.09.2007 Bundespräsident a.D. würdigte in einem Brief den Gedenkband für seinen Bruder mit bewegten und bewegenden Worten.
20.03.2009 Bundespräsident a.D. Prof. Horst Köhler lobte in einem Brief die Welthetos Aufsätze von 2 THG-Schülerinnen
20.06.2012 Vortrag an der Akademie der Bundeswehr in Koblenz vor hohen Offizieren zum weltethosbasierten interkulturellen Humanismus
27.06.2012 Auf der Basis der THG-Zukunftsveranstaltungen beriet ich meinen Ex-Schüler Tobias Orthen, der die Kieler W-Events initiierte und leitete:                                                   Auftaktveranstaltung zu den Kieler W-Events in Gegenwart von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der die Weltethosidee (z.B. in „Ja zum Weltethos“ (1995)) von Anfang an unterstützte. Auf dem Podium stellte ich die Beziehung zwischen Weltethos und Weltinnenpolitik dar   http://kieler-w-events.de/

http://kieler-w-events.de/veranstaltungen/auftaktveranstaltung/

10.12.2014 Die Stiftung Weltethos unterstützte die THG-Zukunftsveranstaltung mit Prof. Thomas Pogge (Yale-Universität) zum Thema „Menschenrechte und mehr globale Gerechtigkeit für eine friedliche Weltinnenpolitik“ ihrem Logo.
Juni 2015 Die Stiftung Weltethos unterstützte das von mir herausgegebene Buch „Engagiert euch: Weltinnenpolitik für das 21. Jahrhundert“ mit ihrem Logo.
10.12.2015 THG-50-Jubiläums-Zukunftsveranstaltung mit dem Club of Rome Ko-Präsidenten Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der die Weltethosidee in „Wissenschaft und Weltethos“ (1998) mit seinem Beitrag „Ökologisches Weltethos“ unterstützte.
2016 Unterricht in den Jahrgangsstufen 9 und 11 zum weltethosbasierten interkulturellen Humanismus